Da hast Du Dir schon einen Rollenspieler gegriffen, oder? Für die ist das mit dem "Sachen erfinden" nämlich doch einiges einfacher. Der "normale" Brettspieler möchte zu mindest eine Würfeltabelle, die für ihn entscheidet... die Story selber vorantreiben... NIEMALS, das wäre ja cheaten...

Allerdings hab ich ganz gute Erfahrungen damit gemacht, wenn ich dann solchen Leuten erkläre, daß es nicht nur weniger Spaß bringt, ein Tile zu leicht zu machen, sondern auch zu wenig Equip, das wir dann aber spätestens beim Mini-Boss dringend brauchen werden...
Wir haben am Samstag von 16:00 bis 02:00 gespielt (Archer, Brigand, Apprentice) mit 1,5 Stunden Essengeh-Pause und 1,5 Akte geschafft. Für die anderen zwei war es jeweils ihre 2te Partie. Der Archer wollte gar nicht mehr aufhören, nachdem er den grünen Bogen mit dem "+1 Handsize" Fate-recipie bekommen hat... Ich hab diesmal auch ein paar Variationen der Standard-Monster eingebaut (die Terror-Crawler) und es ist echt verblüffend, wie viel das ausmacht. Plötzlich ist es nicht einfach das nächste Feld mit Crawlern sondern etwas Besonderes... ist auch ideal, um kleine Spannungspunkte während eines Akts zu setzen.
Wirklich toll ist auch die Fallenübersicht, die es auf BGG gibt. Ich hab mir aus dem PDF alle Fallen als PNGs rauskopiert und zusammen mit allem restlichen Material in meine Google-Foto-Alben hochgeladen. Das ist während einer Session echt perfekt. Egal, ob man eine Heldenkarte nachschauen will (meine Druckbestellung ist ja immer noch nicht da) oder eine Monstervariation braucht, kurz Handy an und Info ist da... Als Bilder in einem Album ist das auch wesentlich zugänglicher als in den PDFs!